Der wildernde Gamsjäger
Geschrieben von Barbara, am 30. Mai 2007
Heute ist mir eine uralte Sage erzählt worden, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Nachdem ein Wilderer eine Gams erlegt hatte, erblickte er am Ufer des Mutterberger Sees eine Frauengestalt in schimmernden Gewändern.
In ihren Händen blitzten und funkelten Edelsteine. Sie versprach dem Gamsjäger diese herrlichen Steine und noch weitere Schätze, wenn er künftig von der Jagd ablasse. Sollte er jedoch seinen Schwur brechen, so drohe ihm schwere Bestrafung.
Geblendet von den Schätzen und von der Gier, alles zu bekommen, zerbrach er die Armbrust und leistete den heiligen Schwur. Eines Tages aber erwachte in ihm aber wieder die Jägerleidenschaft. Er vergaß den Schwur und erlegte einen prächtigen Steinbock. Da löste sich plötzlich ein Felsbrocken oberhalb des Sees und erschlug den Frevler an jener Stelle, wo heute eine kleine Insel aus dem See ragt.
Eure Babsi
Quelle:Peter Paul Lanthaler
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6. Juni 2007 um 14:55
Das hätte ich der lieben Fee gleich sagen können. Ein Jäger bleibt ein Jäger. Schwur hin oder her
6. Juni 2007 um 22:55
Lieber Kärntenblogger!
Vielen Dank für dein Kommentar und ich gebe dir vollkommen recht. Zählen doch auch einige Jäger zu meinen lieben Stammgästen. Sie sind Jäger mit Leib und Seele.