Die Geschichte des Spargels
Geschrieben von Barbara, am 1. Mai 2007
Die Ausbreitung des Spargels
Bereits bei den Griechen und Römern war Spargel als Heilpflanze und Gemüse bekannt. In Rom verteuerte sich Spargel dermaßen, daß der römische Kaiser Diokletian 304 n.Chr. eine “Spargelhöchstpreis Verordnung” erließ. In Griechenland wurde Spargel der Göttin Aphrodite geweite und stieg somit zu einem heiligen Kranzgewächs auf. Seinen Ursprung hatte der Spargel in Vorderasien.
Die Römer gaben Spargel besonders als Beilage zu Ihren Fischgerichten. Auf den Eroberungsfeldzügen brachten die Römer den Spargel dann zu den Germanen. Besonders in den Gebieten um Rhein, Main und Donau wurde der Spargel damals wegen des klimatisch milden Klimas angebaut.
Der ansteigende Spargelverbrauch durch die Römer führte dazu, daß deutscher Spargel aus Obergermanien importiert werden mußte. In der heutigen Zeit ist es genau umgekehrt.
Durch den Zusammenbruch des römischen Weltreiches und den Kriegen zwischen verschiedenen germanischen Stämmen sowie den Völkerwanderungen kam der kultivierte Spargelanbau damals fast wieder zum Erliegen. Dies führte dazu, daß es diese Pflanze fast nur noch als wildwachsenden Spargel gab.
Spargelanbau im Mittelalter
Im christianisierten Mittelalter kam der Spargel aber wieder zu neuem Ruhm. Dabei bauten besonders die Klöster den Spargel aufgrund seiner Stellung als Heilpflanze verstärkt in ihren Gärten an. Viele Kräuterbücher zeugen noch heute von der damaligen Geltung als Heilpflanze.
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Im 16. Jahrhundert wurde der Spargel auch in höfischen Kreisen als wohlschmeckendes Gemüse wiederentdeckt. Allerdings wurde Spargel in den folgenden Jahrhunderten in Europa nur in geringem Umfang angepflanzt. Der Grund lag darin, daß der Spargel bis ins 18. Jahrhundert als Luxusgemüse galt.
Quelle: Auszüge übernommen von www.spargelzeit.de
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