Erlebnisse in Griechenland–2.Teil
Geschrieben von Barbara, am 25. August 2007
Wie versprochen gehts weiter mit dem Bericht über das Kochen in unserem Urlaubsort Kos. Bambi der Küchenchef hat also das Rindfleisch für unser “Stifado” hergerichtet.
Ich als schwitzender Handlanger durfte Zwiebel, Karotten, Tomaten und Knoblauch schneiden. Das alles zusammen, mit dem Rindfleisch wird angebraten ca. 1/2 Std. dann wird mit Suppe aufgegossen und 2Std. gekocht. Gewürzt wird mit Oregano, Salz und Pfeffer, Paprikapulver und mit einer Gewürzpaste deren Geheimniss ich nicht aus dem Küchenchef herausprügeln konnte. Letztendlich geht das Gericht in Richtung Gulasch- mehr oder weniger.
So los gehts mit Mittagessen, alles ist bereit und steht in den Startlöchern die ersten Touristen kommen kurz nach Mittag. Die Zettel die in die Küche geflattert kommen kann ich natürlich nicht entziffern, weil ich der kyrillischen Sprache und Schrift nicht mächtig bin.
Wir erinnern uns: Babsi ist Tirolerin!! ha ha..
Es wird alles kunterbunt bestellt angefangen von Garnelensalat, über gebratene Zucchini, auch mein Moussaka ist dabei und frischer, gegrillter Fisch, ja jetzt ist der feuerspeihende offene Grill dran und mir rinnt der Schweiß langsam aber sicher in die Unterhose. (sowieso ein Luxus bei 42 grad im Schatten, von der Küche ganz zu schweigen). Natürlich darf Griechischer Salat nicht fehlen.
Ein weiteres Highlight ist Tsatziki, das sowieso überall dazugegessen wird.
Ein Griechisches Joghurt mit Knoblauch- einfach ausgedrückt.
Rezept: 1kg Griechisches Joghurt, 2 ganze Gurken mit Schale, Salz,Pfeffer, und natürlich Knoblauch in rauhen Mengen.
Ihr habt keinen griechischen Laden in eurer Nähe?- kein Problem ich sag euch gerne wie man´s selber machen kann. Diese Alternative ist allerdings ein bischen zeitaufwendig.
Nehmt ein trockenes sauberes Geschirrtuch und schüttet den Joghurt vom Supermarkt hinein. Mit einem Spagat zubinden. Das Sackerl wird jetzt im Kühlschrank über Nacht aufgehängt, am besten bei den Gitterstäben anbinden. Es muss in der Luft hängen. Darunter stellt ihr einen tiefen Teller od. Schüssel damit das überschüssige Wasser abtropfen kann. So wird das Joghurt ganz dick.
Nun werden die geraspelten, ausgedrückten Gurken dazugemischt und natürlich Salz und Pfeffer.Der Schlager des Ganzen ist der Knoblauch, Knoblauch, Knoblauch… Der kommt fein pürriert dazu.
Nach diesem Essen wird euch niemals mehr ein VAMPIER eines Blickes würdigen- fest versprochen
Eure Babsi
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