Johannisnacht - und dazu die passende Sage aus dem Stubaital
Geschrieben von Barbara, am 24. Juni 2007
Der Schatz am Rastbichl | Johannisnacht, das ist der 24. Juni, da blühen um Mitternacht die Schätze:
Ein Lichtschein zeigt an, wo ein solcher vergraben ist. Viele Leute also wussten, dass auch am Rastbichl in Fulpmes- Umesberg, wo der Begräbniszug nach Telfes immer Rast machte, ein Schatz begraben liegt.
Doch niemand wagte ihn zu heben. Der Platz der alten Totenrast wurde nämlich vom Volk gemieden.
Ein junger Bauer, aber der sich vor nichts und niemanden fürchtete, wollte nun den Schatz bergen.
Es war Mitternacht, er war mit Pickel und Schaufel voll bei der Arbeit, als zwei riesige Männer in uralter Tracht plötzlich dastanden, schweigend ohne ein Wort zu sagen.
Den Schatzgräber erfasste jäher Schrecken, er ließ alles liegen und stehen, ergriff die Flucht und stob über alle Berge davon.
Seither hat es niemand mehr gewagt den Schatz vom Rastbichl zu heben.
Ja meine Lieben ein bissl gruslig, oder?
Eure Babsi
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23. Juli 2008 um 11:57
Also ich kenne ja eine andere sage, es heißt das wenn mann in der Johannesnacht ein Brotleib mit einer Kerze auf das Fensterbrett mit geöfnetem Fenster stellt, komme der Teufel zu einem und biete den Vertrag für ein Sorgenfreies Leben an, als “Triebut” dafür müsse mann seine Seele an ihn verkaufen!
Frage: Stimmt das denn eigentlich?
Bitte um schnelle Antwort! danke mfg Frank