Pastinaken- alt, gesund und würzig….
Geschrieben von Barbara, am 23. April 2008
Altes Gemüse wiederentdeckt: Die Pastinake
Ihr größter Feind war die Kartoffel. Bis weit ins 18. Jahrhundert war die Pastinake ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Aber dann lief ihr die Kartoffel den Rang ab und Pastinaken gerieten schön langsam in Vergessenheit. Dabei gedeihen sie ebenso leicht auf kargem Boden, sind gesund und ein kulinarischer Leckerbissen. Das hat sich in den vergangenen Jahren vor allem in der Spitzengastronomie herumgesprochen.
Geschmacklich sind Pastinaken eine Mischung aus Kartoffeln, Petersilienwurzeln und Karotten. Die gelben Wurzeln schmecken süßlich und sehr würzig. Interessanterweise verbessert sich ihr Geschmack nach dem ersten Frost, weil die Kälte die enthaltene Stärke in Zucker umwandelt. Hervorzuheben ist ihr hoher Gehalt an Kalium und Karotin. Sie sind reich an Kohlehydraten und Ballaststoffen.
Über den Winter haltbar
Pastinaken sind ein typisches Wintergemüse, weil sie sich im Keller bis zu sechs Monate lagern lassen. Einfrieren ist auch ideal – zuvor jedoch am besten klein schneiden und blanchieren. Beim Kauf sollte sich die Wurzel schön fest anfühlen und keine braunen Flecken aufweisen. Pastinaken können sowohl roh als auch gekocht gegessen werden. Vor der Verarbeitung unbedingt waschen und dünn schälen. Roh sind sie klein geschnitten im Salat oder als würzige Dekoration ein Hit. Gekocht machen sie sich vor allem als Cremesuppen sehr gut. In der Luxusvariante auch geschäumt oder getrüffelt.
Da Pastinaken einen tollen Eigengeschmack haben, reichen ihnen als Würze ein bisschen Salz und Pfeffer.
30 dag Pastinaken, 1 kleine Zwiebel, 1liter Rinds- oder Gemüsesuppe, Salz, Pfeffer, und 1/4l. Rahm
Die Zwiebel leicht anschwitzen, die Pastinaken waschen, schälen und klein schneiden dann zum Zwiebel geben und mitrösten, würzen, mit Suppe aufgiessen und ca. eine halbe Stunde köcheln lassen. Mit dem Mixer aufschäumen und zum Schluß noch den Rahm dazugeben.
Versucht mal ein Pastinakengericht!!
Eure Babs
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2. September 2010 um 09:31
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29. Dezember 2010 um 14:44
Pastinake kenne ich gar nicht: Hört sich aber sehr gut an. Danke für den tollen Tipp!
23. Mai 2011 um 09:00
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15. Juni 2011 um 06:39
Die Pastinake hat ein süßlich-nussiges und leicht würziges Aroma. Am besten, man kauft kleine, harte Wurzeln. Sehr große Exemplare sind schon mal sehr holzig. Die Wurzeln sollten unbeschädigt sein. Ist noch frisches Grün vorhanden, dann spricht das für erst kürzlich geerntete Pastinaken. Alte Ware hat oft holzige Stellen.