Was kochen am Muttertag…?
Geschrieben von Barbara, am 7. Mai 2008
Liebe Mütter ich geb Euch eine Tipp!
Kocht nichts aufwändiges, ausgefallenes, exotisches, kocht so wie ihr immer kocht, denn genau das mögen wir Kinder.
Alle Mühe die Ihr Euch macht um ein “ganz Besonderes” Menü zusammen zustellen das braucht`s nicht, echt.
Ich werd Euch erzählen warum ich das so genau weiß:
Vor Jahren, ich war damals ca. 10 Jahre alt, oh Mann das ist lange her, war ich Muttertags bei einer Freundin in Oberösterreich zu Gast. Warum, das weiß ich gar nicht mehr. Jedenfalls haben wir zwei Kinder für Muttertag das Frühstück gerichtet mit sebstgepflückten Blumen und frischem Orangensaft und so weiter. Ist ja auch gut angekommen, bei der Familie meiner Freundin, aber jetzt zum “eigentlichen Chaos”
Marianne, die Mama meiner Freundin, sagte beim Frühstück ganz stolz: “Heute gibts was besonderes… zu Mittag!” damit war die Sache für uns Kinder eigentlich erledigt. Marianne scheuchte uns aus der Küche und wir verbrachten den Vormittag mit den Großeltern.
Als es dann auf 12 Uhr zuging und wir nachhause trabten, Hungrig und nicht mehr so ganz sauber, wurden wir erstmal ins Bad geschickt. Irgendwie roch es komisch, kam mir halt so vor und meine Freundin nickte zustimmend. Irgenwas muss da angebrannt sein meinte meine Freundin. Durch die Glastüre in der Küche konnten wir eine schwitzende, genervte, und leicht zornige Mami sehen. Niemals mehr werd ich vergessen wie wir am Mittagstisch saßen und uns ratlos anschauten weil das Menü lautete:
- Fischsuppe mit einer Riesengarnele
- Filet Wellington
- gebackene Grapefruit an Himbeerschaum
So, die Fischsuppe hab ich damals lieber nicht angerührt und das komische Ding was da drinnen herumgeschwommen ist hat mir nicht gleichgeschaut.
Filet Wellington damals in grosser Mode, war mehr schwarz als golgbraun und 1o-jährige Babsis haben nicht verstanden, dass, das Fleisch noch bluten musste.
Die Grapefruit war dann der Hammer sowas hab ich damals noch nicht gekannt, ausserdem war sie so dermassen bitter dass ich es nicht essen wollte.
Wie halt Kinder sind, haben wir dann gemeint, dass es besser gewesen wäre, wenn´s Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat gegeben hät!!
Liebe Muttis macht´s Euch nicht zu stressig an EUREM Tag und Wiener Schnitzel gehen schnell!! Und sind immer was “Besonderes”
Eure Babsi
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14. Mai 2008 um 13:02
Finde ich super, was du hier schreibst. Und irgenwie hast du ja auch recht. Kinder wissen ja das Besondere nicht zu schätzen. Mit einem Wiener oder einem Frankfurter mit Pommes und Ketchup sind sie glücklicher, auch am Muttertag. Trotzdem wollen einige Kinder für die Mutti kochen und mal was anderes ausprobieren.
Grüße nach Mieders von einem Nauderer, der schon seit vielen Jahren in Deutschland lebt und die schöne Heimat vermisst.
14. Mai 2008 um 20:37
Hallo Günther!!
Vielen Dank für Deine Meinung und ja du hast recht Kinder sollen ja auf alle Fälle für die Mutti kochen ist ja auch echt super zum zuschauen jedenfalls für mich! Die 7-jährige einer Freundin ist mit einem Ernst und einer Begeisterung bei der Sache das hat schon was!
Wo in Deutschland lebst Du? Nauderer?
Liebe Grüße Babsi
15. Mai 2008 um 08:50
Hallo Babsi!
Ich habe Eure Webseite vom Gletscherblick besucht, ist ja ein nettes Restaurant, was ihr da betreibt. In den 80er Jahren besuchte ich die Hotelfachschule Villa Blanka in Innsbruck, daher kenne ich einige Stubaier, wie den Andreas Stern von der Schlickeralm oder den Armin Pfurtscheller vom Hotel Jagdhof in Neustift. Ich komme aus Nauders am Reschenpaß und ging 1995 nach Darmstadt (in der Nähe von Frankfurt. Ich betreibe eine Webseite mit dem Thema “alte Gasthaus Kultur”. Wenn du willst kannst du den Gletscherblick ja auf meiner Webseite im obigen Link kostenlos eintragen.
Wünsche Euch alles Gute und gute Geschäfte
Günther
30. Mai 2008 um 10:29
Mh ich hab meine Mutti bekocht und nicht sie mich
30. Mai 2008 um 20:51
Bravo Alex!!!
Selbst ist der Mann
7. Juni 2009 um 14:25
Solche Maenner braucht das Land
7. Juni 2009 um 21:18
hehe yeah alex, ein gentleman!
3. September 2009 um 13:29
Ich habs oft probiert für sie zu kochen - manchmal gings, manchmal durfte ich (oder sie :D) danach putzen :>
27. September 2009 um 19:10
Hallo Günther, vielen Dank! Werde ich übermorgen direkt einmal an meiner Frau ausprobieren!
10. Dezember 2009 um 00:47
Ja Steven, hast uns gar nichts von deinem Erlebnis erzählt!
28. Februar 2010 um 17:13
Ich könnte gar nicht kochen!
26. April 2010 um 10:13
ich habe vorher immer gesagt ich kann nicht kochen, aber muss man nur lust dazu haben . braucht man nur ein bischen “imagination” los geht es….
26. April 2010 um 10:15
a litle bit of imagination, a litle bit of logic, a little bit of observing and you can prepare lots of great dishes….